Wichtige Entwicklungen:
Aug 8

Die Zahlen für den Juli 2009 für unsere Gemeinde liegen vor: Erneut gab es einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen, wir sind jetzt bei 427 und damit kurz vor dem schlechtesten Wert seit 2007. Finanziell wird diese Entwicklung – so meine Befürchtung – drastische Auswirkungen auf unseren Gemeindehaushalt haben, zumal ich davon ausgehe, dass es zum Jahresende nicht mehr besser werden wird. Ich bin gespannt ob/wann aktuelle Entwicklungen zum Gemeindehaushalt bekannt gegeben werden, sollte ich Recht haben, müsste man so langsam erkennen worauf es hinausläuft.

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Jul 6

Die Arbeitslosenzahlen für die Gemeinde Langerwehe sind da – nach der minimalen Erholung im letzten Monat ist die Arbeitslosenzahl nun erneut gestiegen: 421 gemeldete arbeitslose, damit wieder ein neuer Jahreshöchstwert für unsere Gemeinde. Damit wird die Luft im finanzpolitischen Bereich immer enger, da jeder Arbeitslose auch in der Summe weniger Geld im ausgezahlten Anteil an der Einkommensteuer für unsere Gemeinde bedeutet.

Die Übersicht über die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in Langerwehe halte ich hier bereit.

Jun 30

Der Monat Juni ist nun vorbei – erneut gibt es erste Zahlen vom Arbeitsmarkt (wie immer gib tes die Zahlen für Langerwehe erst in 1–2 Wochen, ich greife sie dann hier auf).

Die Zahl der Arbeitslosen ist marginal geschrumpft – und im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahrs enorm höher. Das allgemeine Credo ist, dass die “Erholung” auf dem Arbeitsmarkt an der Kurzarbeit liegt – und dass man sich auf einen harten Winter einstellen muss. Zu denken gibt mir dieser Satz:

«Die Krise wirkt sich weiter spürbar auf den Dürener Arbeitsmarkt aus», kommentierte Harald Küst, Geschäftsführer der Agentur dür Arbeit Düren, die aktuellen Zahlen. Ein kräftiger Wirtschaftsaufschwung sei nicht in Sicht.

Weiterhin also eine ebenso kritische wie sorgenvolle finanzielle Lage – die die Kommunen spüren.

Berichte dazu:

Jun 12

Zum 31.5.2009 hat die Arbeitsagentur in Langerwehe 413 Arbeitslose erfasst – das sind 3 weniger als im Vormonat. Als ernsthaften Rückgang möchte ich das nicht sehen, aber es ist ein Rückgang und somit vielleicht die Hoffnung auf einen positiven Trend.

Link dazu:

Ich habe die Entwicklung der Arbeitslosen in unserer Gemeinde über die letzten Jahre aufbereitet, zu finden ist das hier und wird laufend von mir gepflegt. Die Zahl der Erwerbstätigen ist von Bedeutung, weil die Gemeinde von der Einkommensteuer einen Anteil erhält – mehr Arbeitslose bedeutet weniger Geld im Gemeindesäckel.

Mai 29

Die Arbeitslosenzahlen für den Monat Mai 2009 liegen für den Kreis Düren vor. Die Zahlen für Langerwehe brauchen wieder ein paar Tage mehr, wie immer werde ich sie aufgreifen, sobald sie mir vorliegen.

Zum Kreis Düren berichtet die Presse von unterschiedlichen Zahlen: Die Aachener Zeitung spricht von 8,7%, bei RadioRur sind 8,5% nachzulesen. Ersteres wäre eine Steigerung um 0,2%, letzteres eine Stagnation. Da beim Landesamt für Statistik die Zahlen noch nicht abrufbar sind, kann ich zur Zeit nichts bestätigen, die 0,2% sollten aber kein großer Streitpunkt sein – das Ergebnis ist so oder so schlecht, zumal weiterhin eine Senkung angestanden hätte. Im Vergleich zum Mai 2008 wird es besonders übel: Da konnte der Kreis Düren noch 7,9% vorweisen.

Für uns in Langerwehe sind diese Zahlen von Bedeutung, bekommt die Gemeinde doch einen Anteil aus der gezahlten Einkommensteuer der Einwohner. Die Zahl der Arbeitslosen ist für unsere Einnahmen als Gemeinde von ganz besonderer Bedeutung – ich habe daher ein Auge darauf.

Links dazu:

Mai 16

Ich hatte schon berichtet, dass im Kreis Düren die Zahl der Arbeitslosen nur leicht gestiegen ist (um ca. 0.1%). Die Zahlen für Langerwehe gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht und ich hatte versprochen sie nachzureichen – nun liegen mir die Zahlen vor und wir haben einen Anstieg von 401 auf 416 gemeldete Arbeitslose in Langerwehe, das entspricht einer Steigerung von ca. 3,7%. Ein dramatischer Wert, vor allem im Vergleich zu den 0,1% die kreisweit vorliegen.

Die Zahlen der letzten Jahre für Langerwehe habe ich in einem Artikel aufbereitet (link am Ende zu finden): Es zeigt sich, dass wir in Langerwehe weiter voll von der Konjunkturkrise erwischt werden. Zusammen mit den drohenden Ausfällen bei der Gewerbesteuer muss man sich wohl auch auf Einbußen beim Einkommensteueranteil bei der Gemeinde einstellen. Nochmal zur Erinnerung: Gewerbesteuer und Einkommensteuer sind die “dicken Standbeine” auf der Steuer-Einnahmenseite des Gemeindehaushaltes.

Leider, so habe ich den Eindruck, bin ich in der Gemeindepolitik der einzige, der diese Zahlen regelmäßig kontrolliert und im Auge behält, um festzustellen, auf was wir uns nächstes Jahr einstellen müssen. Mir schwant inzwischen böses für unser Gemeindesäckel – und uns Bürger, die wir nächstes Jahr dann drauf zahlen müssen.

Artikel zum Thema:

Mai 1

Die Presse berichtet, dass im Kreis Düren die Zahl der Arbeitslosen erneut gestiegen ist – zwar “nur” um 0.1%, aber es ist festzuhalten, dass im April die Arbeitslosenzahl normalerweise sinkt.

Die genauen Zahlen für Langerwehe habe ich noch nicht, sie sind noch nicht online, jedenfalls bisher war ja ein Anstieg in unserem Dorf zu verzeichnen.

Warum auch für uns im Dorf die Arbeitslosenzahlen einen Blick wert sind, habe ich schon dargelegt: Der Einkommensteueranteil ist die Haupteinnahme-Quelle der Gemeine. Die Gemeinde hat also nicht nur ein eigenes Interesse an den Zahlen, sondern könnte aufgrund der Summen um die es hier geht und das damit verbundene Risiko für den Haushalt, sogar ein eigenes kleines Programm gegen die Arbeitslosigkeit vor Ort entwickeln. Zu denken ist etwa an Vermittlungsprogramme.

Aktivitäten in dem Bereich sind mit aber bisher vollkommen unbekannt – vielmehr nimmt man die Entwicklungen und Zahlen hin als würde es uns weder berühren, noch könnten wir nicht zumindest teilweise etwas dagegen tun.

Apr 20

Die Dürener Zeitung berichtet heute von einem leichten Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Kreis Düren. Ich nutze das gerne, um kurz die Zahlen einmal darzustellen:

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