Wichtige Entwicklungen:
Jul 12

Die Bahn weist laut Aachener Nachrichten darauf hin, dass vom 13.7.09 bis zum 26.7.09 erhebliche Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Aachen und Langerwehe hinzunehmen sind. Grund sind Bauarbeiten zwischen Eschweiler und Langerwehe, die u.a. dazu führen, dass

  • Der RE1 zwischen Aachen und Langerwehe ganz ausfällt, dafür wird der RE9 häufiger fahren – der RE1 wird dann erst ab Langerwehe nach Köln fahren
  • Die Euregiobahn wird im halbstundentakt mit “deutlich höherem Platzangebot” nach Langerwehe fahren
  • Die Direktzüge in Richtung Heimbach fallen in beide Richtungen hin aus

Hinweis: Dazu bitte auch als Betroffener die schwer verständliche Webseite der deutschen Bahn im Auge behalten, hier zu finden.

Update: Inzwischen gibt es weitere Ersatzangebote der Bahn für die Zeit des Ausfalls:

  • Angeblich soll der ICE von Düren nach Aachen mit Verbundausweis nutzbar sein (6.57h Abfahrt in Düren nach Aachen)
  • Um 6.32h fährt eine zusätzliche Euregio-Bahn von Aachen HbF nach Langerwehe (Umstieg dort in den RE1)
Jun 15

Am Sonntag gab es das Bahnhofsfest in Langerwehe – zusammen mit den Bürgern wurde der Anschluss an die Euregio-Bahn gefeiert. Insgesamt ein schönes Fest, vor allem schön bunt, bei dem sich verschiedene Teilnehmer präsentierten: So gab es Töpferwerk, Hinweise des Töpfereimuseums, einen sehr großen Indeland-Bereich, einen AVV-Bereich zusammen mit umfassender und abwechslungsreicher Beschäftigung für Kinder.

Alles in allem wirklich sehr gelungen; Der Gag war natürlich, dass den ganzen Tag über die Nutzung der Euregiobahn kostenlos war, was auch zahlreich genutzt wurde (schon um 12h war es schwierig, noch Sitzplätze zu bekommen). Vielleicht ein Zeichen dafür, wie aktiv sowas genutzt werden könnte, wenn der Preis stimmt. Wir hatten die Gelegenheit genutzt und sind kurz nach Eschweiler gefahren, um dort ein Eis zu essen – den Raucherclub hier im Dorf der Eis verkauft, meiden wir ja bekanntlich.

Blick auf einen Teil des Festes

Blick auf einen Teil des Festes

Anmerkung: Ich war von einer Sache sehr enttäuscht – es gab offensichtlich keinen Stand der EGL Langerwehe, an dem die Baugrundstücke am Seelebach beworben wurden. Wieder eine verpasste Gelegenheit, was nicht nur mir aufgefallen ist. Dabei würde es reichen, wenigstens einen Ständer mit Broschüren aufzustellen. Wenn wir ernsthaft hier Grundstücke verkaufen möchten, müssen wir auch dafür sorgen, dass das bekannt gemacht wird. Hier jedenfalls wurde schon wieder eine Chance verschenkt, die man ohne viel Aufwand hätte nutzen können.

Links dazu:

Jun 13
14. Juni 2009
10:30bis16:30

Am Sonntag, 14. Juni wird auf dem neuen Gelände am Bahnhof Langerwehe ab 10.30h mit einem großen Bahnhofsfest die Eröffnung der neuen Strecke und des Verknüpfungspunktes gefeiert. Die Besucher erwartet eine bunte Mischung aus Musik, Unterhaltung und Informationen. Zum gleichzeitig stattfindenden Schützenfest in Langerwehe wird eine Minieisenbahn pendeln. Zudem kann die euregiobahn an diesem Sonntag kostenlos genutzt werden und wird im Halbstundentakt bis Langerwehe verkehren.

Jun 10

Wer am Bahnhof oder Euregio-Bahnhof heute vorbei fährt, kann es nicht übersehen: Ein großes Zelt wurde aufgebaut. Hintergrund ist die Eröffnungsfeier der Euregio-Bahn.

Wenn ich das richtig verstanden habe, findet heute die “kleine” Eröffnungsfeier statt, dazu kommen u.a. der NRW-Verkehrsminister und der parlamentarische Staatssekretär im im Bundesbauministerium. Ohne Einladung wird man da nicht weit kommen. Der Ablauf ist wie folgt: Ab 11.45h treffen die geladenen Gäste sich im Aachener Hbf um dann von 12.14h bis kurz vor 13h nach Langerwehe zu fahren. Ab 13h beginnt dann die Eröffnungsfeier mit verschiedenen Grußworten und Reden, den Abschluss findet das Ganze Prozedere in der Eröffnung der neuen Busstation durch unseren Bürgermeister. Um 14h gibt es dann einen Imbiss mit dem der Festakt beendet ist.

Die Euregiobahn fährt das erste Mal in Langerwehe ein
Die Euregiobahn fährt das erste Mal nach Langerwehe

Dann am 14.6. findet die “große” Feier statt, in Form eines Bürgerfestes. Dazu von der Webseite der Euregio-Bahn:

Am Sonntag, 14. Juni wird auf dem neuen Gelände am Bahnhof Langerwehe ab 10.30h mit einem großen Bahnhofsfest die Eröffnung der neuen Strecke und des Verknüpfungspunktes gefeiert. Die Besucher erwartet eine bunte Mischung aus Musik, Unterhaltung und Informationen. Zum gleichzeitig stattfindenden Schützenfest in Langerwehe wird eine Minieisenbahn pendeln. Zudem kann die euregiobahn an diesem Sonntag kostenlos genutzt werden und wird im Halbstundentakt bis Langerwehe verkehren.

Wir sind also nun endlich an das Euregio-Netz angeschlossen; Ich werde später vom Fest am 14.6. mit ein paar Fotos berichten – vom heutigen Festakt hätte ich auch gerne berichtet (eine Einladung habe ich sogar), leider aber sind meine Töchter krank, weswegen ich mich heute lieber um die beiden kümmere. Daher keine Fotos.
Update: Nun ein kleines Bild zur Auflockerung doch eingebaut, das mir Uwe Endrigkeit netterweise zur Verfügung gestellt hat – danke.

Update2: Auf der Grünen-Webseite hat Jörg Benter kurz ein paar Worte geschrieben und 22 Bilder von der Feier verlinkt, zu finden hier.

Jun 8

Der ein oder andere wird es sicherlich gemerkt haben: Heute (am 6.6.09) war was los am neuen Ulhaustunnel und dem Euregiobahnhof. Wer es noch nicht wusste: Passiert ist nichts, es hat eine Großübung stattgefunden, an der sich die Feuerwehr Langerwehe, die EVS EUREGIO GmbH sowie die DB Regio NRW GmbH beteiligt haben. Gleichzeitig fand eine Probe des Rettungsdienstes des Kreis Düren für den Massenanfall von Verletzten statt.

Es war also ordentlich was los, wer von der anderen Seite (Neustrasse bis Gut Merberich) rüber lugte, bekam auch einen kleinen Eindruck. Ich war wohl “rechtzeitig” da, jedenfalls wurde wohl just in dem Moment als ich eintraf eine “Rauchbombe” oder etwas ähnliches im Tunnel gezündet.

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Blick auf den Euregio-Bahnhof (Klick vergrössert)

Ich habe ein paar Schnappschüsse erstellt und bei Picasa eingestellt, zu finden ist das Album mit den (wenigen) Fotos hier.  Für die Zeit der Übung gab es natürlich keinen Schienenverkehr, es fuhren allerdings Busse (“Schienenersatzverkehr”).

Link dazu:

Update: Jörg Benter hat 142 Fotos von der Übung erstellt (!) und hier auf der Grünen-Webseite verlinkt – reinblicken lohnt sich!

Jun 4

Der Bau-Ausschuss hat soeben beschlossen, dass ein Lärmgutachten bzgl. der Situation am Ulhaus eingeholt werden soll.

An der Stelle ein ausdrückliches Lob an Bürgermeister bzw. Verwaltung, die wohl in den letzten Tagen stark telefoniert haben, damit heute beschlossen werden konnte, dass nicht nur ein Lärmgutachten erstellt wird, sondern dass die Gemeinde sich diese Kosten hälftig mit der EVS teilt. Ich bezweifle, dass es eine noch bessere Lösung geben könnte. Dank gebührt natürlich auch der EVS. Gerade da ich in der Vergangenheit bei dem Thema viel Kritik geübt habe, möchte ich das jetzt besonders hervorheben – zumal mir die Lösung wirklich gut gefällt.

Damit ist nun ein wichtiger Schritt getan für die Anwohner. Zu den einzelnen Streitpunkten, die heute geäussert wurden, insbesondere zur vorgetragenen Auslegung der 16. Durchführungsverordnung zum Bundesimissionsschutzgesetz, möchte ich erst später etwas schreiben. (Bin momentan stark angeschlagen und möchte auch erst in einem BImSchG-Kommentar nachlesen). Erstmal gilt es nun, abzuwarten welche Werte präsentiert werden. Ich gehe davon aus, dass das auch einige Zeit kosten wird, so dass ich mir etwas Zeit lassen werde, um in einem aktuellen BImSchG-Kommentar die Sachlage nachzuarbeiten.

Mai 21

Ich wurde gestern in Sachen “Lärm am Ulhaus” auf den aktuellen Sachstand gebracht. Zur Erinnerung in Kürze: Es geht darum, dass nach dem Umbau und der Schaffung des neuen Bahnhofs nun Gebäude fehlen, die bisher einen gewissen Lärmschutz mit sich brachten. Jedenfalls wenn die Güterzüge durch Langerwehe donnern, schallt das nun direkt auf die dort in der Umgebung stehenden Häuser, die Lebensqualität soll unerträglich gesunken sein.

Im Folgenden aktuelle Infos mit persönlichen Bewertungen. Insbesondere der Frage, warum Lärm am Schulzentrum für den Bürgermeister wohl ein größeres Problem ist, als ungeschützter Schienen-Lärm durch durchratternde Güterzüge.

Update: Die Grünen haben umgehend Beantragt, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Bauausschusses aufzunehmen, alle Infos und den Antrag dazu gibt es hier. Klicken Sie hier, um den Rest des Artikels zu lesen… »

Mai 4

Nach meinem Informationsstand hat die Bezirksregierung den Anwohnern Ulhaus (Hier Informationen zum Thema) bereits geantwortet – mit einer negativen Stellungnahme. Leider liegt mir das Schreiben noch nicht vor, so dass ich erstmal weiterhin keine fundierte Stellung beziehen kann.

Die Politik regt eine Resolution an, was ich unterstütze – allerdings sind symbolische Maßnahmen und Aufrufe nur ein Teil des Ganzen, es muss eine rechtliche Bewertung erfolgen, um zu prüfen, welche Möglichkeiten es gibt.

Von mir ein paar ganz allgemeine Hinweise ohne großen Tiefgang, vor allem für die Politik:

  1. Rechtlich muss man bei dem Thema erstmal das Bundesimmissionsschutzgesetz im Blick haben. Wichtig ist die Frage, ob es einen Anspruch auf eine (neue) Messung gibt, um festzustellen, welchen Lärm die Anwohner zur Zeit ertragen müssen. In den §§22ff. BImSchG findet man einige Normierungen für Messungen, das sind aber alles “kann”-Vorschriften, eine “muss”-Vorschrift wäre sinnvoll. Eventuell ist hier dann das Landes-Immissionsschutzgesetz der richtige Ansatz, das müsste man im Detail durchprüfen.
  2. Wichtig ist im vorliegenden Fall die 16. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes. Hier werden bei erheblichen baulichen Eingriffen in Schienennetze Grenzpegel festgelegt. Die Grenzpegel findet man in §2 der Verordnung, insgesamt würde ich zur Zeit hier eine erhebliche bauliche Veränderung sehen, so dass die Grenzpegel der Verordnung Anwendung finden müssten.
  3. Sofern die Grenzpegel dann erreicht sind (Damit sind wir wieder bei 1: Die müssen erstmal gemessen werden), sehe ich durch den §2 der Verordnung eine direkte Anspruchsgrundlage auf ein Eingreifen, jedenfalls stellt ein Verstoß gegen die Grenzwerte eine Gefahr dar, die ein Einschreiten der Ordnungsbehörde verlangen sollte, dabei muss aber wieder das Zusammenspiel mit dem Landes-Immissionsschutzgesetz gesehen werden.

Natürlich wäre es auch eine Überlegung, sofern man keine Anspruchsgrundlage für eine Messung findet, dass die politischen Unterstützer gemeinsam das Geld für eine Messung zur Verfügung stellen – beim Skaterpark sind wir ja ähnlich vorgegangen. Dies aber nur als Anregung.

Apr 14

Die Euregiobahn teilt mit, dass man seit Ostersonntag von Langerwehe mit der Euregiobahn bis nach Heimbach fahren kann:

Umsteigefrei geht es ab Ostersonntag morgens von Heerlen (Abfahrt: 8:26 Uhr) und Alsdorf (Abfahrt: 10:02 Uhr) über Herzogenrath, Aachen, Stolberg Hbf, Eschweiler Hbf und Langerwehe nach Düren und weiter durch das Rurtal bis nach Heimbach, dem nördlichen Nationalpark-Tor, und nachmittags wieder zurück (Abfahrt mit Ziel Alsdorf bzw. Herzogenrath: 16:17 Uhr, Abfahrt mit Ziel Heerlen: 17:17 Uhr).

Ich denke mal, dass das ein Fehler sein muss, da hier in Langerwehe ja erst im Juni der Anschluss fertig gestellt ist. Ein kurzes Befragen des Formulars auf der dortigen Webseite erklärt auch, dass man von hier erst mit dem RE1 nach Düren fahren muss, um dort umzusteigen.

Dennoch habe ich per Mail kurz nachgefragt. Man weiss ja nie.
Update: Die Antwort liegt mir nun vor (schnelle Reaktionszeit übrigens, innerhalb von 24h), ich gebe das hier ohne Namensnennung einfach mal so weiter, weil ich mich hinterher nicht wirklich schlauer fühle:

dies ist kein Fehler. Bereits seit mehreren Jahren verkehrt die
euregiobahn mit zwei Fahrten an Sonn- und Feiertagen während der  Sommersaison (von Ostern bis Mitte Oktober) von Heerlen bzw. Alsdorf  direkt bis Heimbach mit Halt in Langerwehe.

Dies ist auch in der Fahrplanauskunft enthalten, allerdings natürlich  nur, wenn man einen Sonntag eingibt, da diese Fahrten nur dann  stattfinden. In der Woche muss man weiterhin umsteigen.

Ab Juni verkehrt die euregiobahn dann regulär bis Langerwehe und ab Dezember dann jede zweite Fahrt weiter bis Düren.

Insofern ist die Meldung auf der Homepage richtig.

Ich denke, ich teste einfach demnächst mal die Strecke mit der Familie, jedenfalls uns war die Fahrt – auch Sonntags – vollkommen unbekannt.