Wichtige Entwicklungen:
Sep 1

Schon am Wahlabend war klar, dass es wieder ein Rekord-Minus wird: Nur gute 51% fanden landesweit in NRW den Gang zur Wahlurne. In Düren waren es sogar nur 47,8%. Insofern freue ich mich sehr, in einer Gemeinde zu leben, in der immerhin noch gut 60% wählen gegangen sind. Insofern fällt unsere Gemeinde äußerst positiv aus der Reihe.

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Jun 29

Und wieder eine wilde Idee von mir: Ich rege schon länger im kleinen Kreis die Schaffung eines “Parkleitsystems” für Langerwehe an. Gemeint ist nicht dieses System der (ohnehin nicht funktionierenden) Tafeln, die versuchen anzuzeigen, wo es wie viele freie Parkplätze gibt.

Vielmehr geht es mir um eine einfache Lösung zur Hiflestellung für Aussenstehende bei entsprechenden Festen in Langerwehe: Sommerfest, Eifelmarkt, Töpfereimarkt, Fest des Lichts – Tausende Menschen aus den Regionen Aachen und Düren besuchen diese Feste und sind willkommene Gäste. Zugleich aber ist das Parken ein wahrer Krampf in unserem Dorf.

Wir haben mehrere grosse Parkplätze, darunter der neue Parkplatz am Euregiobahnhof, der P+R-Parkplatz am Bahnhof, der Morlaix-Platz und der Parkplatz am Plus. Außenstehende werden aber teilweise Probleme haben, die anzufahren – speziell diesen Sonntag, wenn die Hauptstrasse auch noch gesperrt sein wird.

Mein Vorschlag: Eine einfache Beschilderung, die im Kreis Autofahrer an den einzelnen Pakrplätzen vorbei lotst und dabei automatisch hilft, Problemzonen (wie die Hauptstrasse) erst einmal zu umfahren. Speziell beim P+R Parkplatz müsste man ausserdem eine Hilfestellung anbringen, wie man von dort schnell zu Fuß zur Hauptstrasse kommt (wenn man über den Bahnhof lotst ist man ja in fast 5 Minuten da).

Das Ergebnis: Weniger frustrierte Autofahrer und weniger Lärm. Der Aufwand dürfte sich in Grenzen halten – und wer meint, dass wir nicht noch mehr Schilder in Langerwehe brauchen, der kann darüber nachdenken, ob man eine entsprechende Beschilderung anschafft, aber nicht fest montiert, sondern nur bei entsprechenden Festen anbringt.

Jun 21

Zuerst kurz die Idee: Ich fände es schön, wenn wir auf der Hauptstrasse – in der Mitte der Hauptstrasse – einen Zebrastreifen einrichten könnten. Wir haben ja bereits am Anfang und am Ende unserer “Einkaufsstrasse” Zebrastreifen – doch ausgerechent dort, wo der parkplatz ist, von dem aus man zu den Geschäften auf der anderen Seite geht, ist keine Querungshilfe.

Dabei habe ich den Eindruck, dass hin und wieder – also nicht ständig – gerade jüngere Autofahrer die Strecke zwischen den beiden Zebrastreifen nutzen, um noch einmal Gas zu geben (obwohl es sich um eine 30er Zone handelt). Die Tatsache, dass auf dem Stück gegenüber dem Parkplatz ohne Querungshilfe die Strasse überquert wird, führt (jedenfalls wenn ich unten im Dorf bin) häufiger mal zu unangenehmen Reibereien.

Nun kann man meines Wissens nicht einfach nach Gutdünken Zebrastreifen verteilen – daher wieder nur als wilde Idee von mir in den Raum geworfen. Da aber am Anfang und am Ende jeweils ein Zebrastreifen angebracht werden konnte und dazwischen schwerlich Autos verschinden werden, sollte auf der Mitte der Hauptstrasse doch die Vorraussetzung für einen Zebrastreifen weiterhin gegeben sein (?). Insgesamt würde ich damit den Einkaufsbereich bei uns im Dorf erheblich sicherer und somit attraktiver finden.

Jun 20

Ich greife ja hin und wieder hier Ideen aus anderen Städten auf – seien sie noch so abwegig oder unrealistisch, einfach um Impulse zum Nachdenken zu geben. Heute finde ich gleich zwei interessante Ansätze, einmal aus Hamburg und einmal aus Langen.

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Jun 1

Beim Durchsehen verschiedener Webseiten gerade kommt mir eine Idee, die ich einfach an die Gemeinde weitergebe: Die Gemeinde Langerwehe führt ein Stadtwappen (ein schönes übrigens, das wir durchaus stärker bewerben und im Dorf beflaggen könnten).

Es ist meines Wissens nicht ohne weiteres erlaubt, solche Wappen für eigene Zwecke zu benutzen – wenn ich das z.B. hier auf der Webseite platzieren möchte, denke ich, dass ich vorher um Erlaubnis bitten muss. Das Gleiche sollte für jeden anderen gelten.

Die Gemeinde hat auf ihrer Webseite einen eigenen Seitenbereich zum Wappen, zu finden hier. Da das Wappen schon auf einigen Webseiten – inkl. Wikipedia – zum Einsatz kommt, wäre es schön, wenn die Gemeinde den vorhandenen Bereich kurz um verständliche Nutzungsbedingungen erweitert. Die Stadt Hamburg hat hier beispielsweise eine schöne Vorlage, wobei der Text nicht ganz verständlich ist. Vielleicht möchte man sich des Themas mal annehmen – sollte ja nicht zu viel Zeit kosten und wäre für die Anwender sehr viel mehr Rechtssicherheit.

Mai 15

Wieder eine einfache Idee: Ich rege an, dass in Langerwehe ein umfassendes Verzeichnis anstehender Aufgaben erstellt wird. Die Idee dahinter ist eine Übersicht über die anstehenden Ausgaben der nächsten Jahre, um mal realistisch zu planen, wie wir hier in Langerwehe mit unserem Geld umgehen.

Ein gutes Beispiel ist die Liste dringender Straßenreparaturen, die von der Verwaltung schon vorgelegt wurde – ich habe die Liste eingescannt und biete sie hier zur Ansicht an. Ich stelle mir das nun so vor, dass für alle wesentlichen Aufgaben entsprechende Listen erstellt werden, das sind insbesondere:

  • anstehende Reparaturen an Strassen,
  • anstehende Arbeiten am Kanalsystem,
  • nötige Arbeiten an öffentlichen Gebäuden

Die Liste sollte nicht nur anstehende Aufgaben darstellen, sondern die Aufgaben auch mit einem Datum versehen (“muss voraussichtlich gemacht werden bis …”) und eine Prioritätseinordnung von 1 bis 3 bieten.

Das Ergebnis wäre eine sicherlich harte, aber ehrliche Übersicht über ohnehin schon feststehende Ausgaben, die man fest einplanen muss. Der Blick auf die Liste der notwendigen Straßenarbeiten macht deutlich, was uns da erwartet: In der jetzigen Liste (die nur die “dringenden” und damit wohl nicht alle notwendigen Arbeiten umfasst) haben sich schon Posten auf über 600.000 Euro summiert. Und davon wird dann jedes Jahr ein kleiner Teil erledigt, der dann besonders auffällt – das ist weder systematisch, noch besonders klug.

Der Vorteil einer solchen Auflistung wäre auf jeden Fall ein ehrlicher Ausblick: Man wüsste konkreter, mit welchen Ausgaben man in den nächsten Jahren in dem Bereich pro Jahr in etwa rechnen sollte und wie viel Luft dem Gemeindehaushalt überhaupt verbleibt für weitere Ausgaben, etwa im Bereich Kultur und Wirtschaftsförderung.

So wie jetzt jedenfalls, einfach jedes Jahr aufs neue zu sehen, was nun gerade besonders Wichtiges ansteht, das dann nochmals auf den aktuell verfügbaren finanziellen Rahmen zu stutzen, ist nicht mehr hinnehmbar. Natürlich wäre so eine Arbeit äußerst undankbar, das Ergebnis kann am Ende nur erschütternd sein – umso wichtiger, dass man es angeht. Nicht zuletzt, weil wir endlich einmal wüssten, was uns in den nächsten Jahren hier bevor steht und man schon andenken kann, was da überhaupt möglich sein wird.

Mai 5

Ich hatte die Idee aufgeworfen, dass die Gemeinde sich als Übernachtungsmöglichkeit für das Peter Fox Konzert in Düren anbietet – nicht zuletzt, um Kaufkraft nach Langerwehe zu ziehen, und sei es nur für ein Wochenende. Die Grünen haben das aufgegriffen und in einer Anfrage an die Gemeindeverwaltung formuliert.

Bei der AN kann man nun nachlesen, wie reagiert wurde, dabei spricht die geballte Konzerterfahrung :

Kaufkraft- und Imagegewinn könne man kaum erwarten, wenn Musikfans zu einem Konzert zwischen 14.30 und 0.30 Uhr anrückten.

Man merkt schon: Da war jemand oft in seinem Leben bei Konzerten, speziell Open-Air-Veranstaltungen, zu denen jedenfalls ich mit zahlreichen anderen Besuchern im Regelfall einen Tag vorher angerückt bin. Ich weiß auch gut, wie wir umliegende Geschäfte, insbesondere Tankstellen die rund um die Uhr geöffnet haben, “geplündert” haben. Und selbst wenn das nicht zieht: Die Gemeinde könnte problemlos einen verkaufsoffenen Sonntag festlegen, so dass die Besucher am Tag später noch einkaufen könnte – wäre aber auch nicht nötig, weil Bäcker und Kiosk problemlos verkaufen könnten. Die Besucher würden ohnehin an Ihnen vorbei laufen: Auf dem Weg vom und zum Bahnhof müssten sie ja durchs Dorf.

Aber, das eigentliche Argument kommt am Ende:

«So etwas ist mit hohen Auflagen verbunden. Und die Anwohner des Schulzentrums sind jetzt schon durch Lärm belastet. Da sollte man sie zumindest nachts und an Wochenenden verschonen.»

Was ist mit hohen Auflagen verbunden? Das Zelten?

Aber darum geht es gar nicht: Das sind nämlich alles junge Leute, die da kommen. Und die sind Laut. Das ist der springende Punkt, Zusammen mit der Tatsache, dass man in Langerwehe so viel Angst vor jungen Menschen hat, dass man trotz nicht vorhandener Jugendkriminalität eine herbei redet und Kameras nutzt, um Jugendliche in ihrer Freizeit zu überwachen.

Also tun wir im Ergebnis lieber nichts, um die ortsansässigen Verkäufer ein wenig zu unterstützen in der Wirtschaftskrise, wenn es leicht möglich wäre. Guter Ansatz, überzeugt mich spontan. Vor allem wenn ich daran denke, dass die Gemeinde alles tun muss, um auch nur einen Euro mehr an Gewerbesteuer einzunehmen.