Wichtige Entwicklungen:
Jul 18

Es ist soweit: Langerwehe hatte beim Nahverkehr Rheinland (NVR) Fördergelder für den Ausbau des “Parkplatzes” (eigentlich ist es ja mehr eine zweckentfremdete Wiese) am Bahnhof beantragt. Das Geld ist nun bewilligt, ich meine mich zu erinnern, dass der Eigenanteil der Gemeinde (man bekommt sowas nie ganz bezahlt sondern muss einen gewissen Teil selber tragen) auch schon im Haushalt bereit steht.

Jul 13

Der deutsche Wetterdienst lag offenbar richtig – gut 2h nachdem ich die Wetterwarnung hier im Blog eingestellt hatte, zog das Unwetter durch Langerwehe. Laut Mitteilungen der Feuerwehr, gab es wohl in erster Linie Einsätze im Bereich umgestürzter Bäume etc., es kam aber auch zu einem Unfall: Ein Dachdecker war beim Aufstellen einer Fertiggarage im Ortsteil Jüngersdorf vom Wind erfasst worden und anschließend vom Dach gestürzt. Er wurde so schwer verletzt, dass er zur stationären ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Jul 10

Es ist einfach nur heiß und ich habe schlichtweg keinen Bock, bei diesem Wetter etwas zu schreiben. Aber als ich eben an einem Thermometer vorbei gekommen bin, musste ich dennoch ein Foto machen um es hier einzustellen, zu Beeindruckend ist das Bild, das für sich spricht:

Thermometer in Langerwehe Süd (in der Sonne natürlich)

Heute Abend sollen uns erste Gewitter erreichen – ich hoffe es.

Jul 8

Seit kurzem stehen Sammelboxen für alte Mobiltelefone in Langerwehe, ich habe eben eines bei der Post gesehen. Dahinter stecken übrigens die Pfadfinder aus Langerwehe in Zusammenarbeit mit der IV Pro Langerwehe. Sinn der Aktion: Alte Handys (gleich ob defekt oder funktionstüchtig) die keiner mehr nutzt werden auf die Art einem Recycler zugeführt. Was nämlich nur wenige wissen: In den Dingern (vor allem in den Akkus) stecken Giftstoffe ganz besonderer Art, weswegen die Teile in den Sondermüll aber nicht in den Restmüll gehören.

Ansicht des Sammelturms in unserer Postfiliale

Schöner Nebeneffekt übrigens: Für jedes entsorgte Handy pflanzt der World Wildlife Fund (WWF) einen Baum und es geht ein kleiner Obolus an die Pfadfinder Langerwehe, die damit ihre Materialkasse für ein neues Zelt aufbessern wollen. Die “Sammeltürme” stehen u.a. bei der Post, Sparkasse, Tankstelle und im Rathaus. Also durchaus an zentralen Punkten in unserem Dorf.

Links dazu:

Jul 8

Ich hatte berichtet, dass gestern im Rat über ein Ratsinformationssystem abgestimmt wurde. Und ich hatte angekündigt, dass ich dem – trotz meiner Einstellung, dass man so ein System braucht – nicht zustimmen kann. Hintergrund (ich zitiere mich selbst):

Der Vorschlag der Verwaltung beziffert auf gut 17.000 Euro in den nächsten 3 Jahren. Da wir in Langerwehe im Haushaltssicherungskonzept stecken und bei sozialen Belangen wie Vereinen ohnehin schon am unteren Limit kratzen, finde ich es schwierig, hier eine hohe fünfstellige Summe nicht für das Gemeindeleben zur Verfügung zu stellen. Das wird bei mir in der persönlichen Wertung auch nicht mehr dadurch aufgewogen, dass es hier auch um Image-Fragen und “Bürgernähe” geht. Ich glaube, dieser Beschluss käme zum jetzigen Zeitpunkt unpassend, das Geld sollte für soziale Bereiche angesetzt werden und wir sollten den Beschluss darüber vertragen.

Das habe ich gestern dann auch kurz gesagt, letztlich aber wurde der Punkt nicht vertagt. Er wurde aber auch weder beschlossen noch abgelehnt. Hr. Knorr von den Grünen hatte vorgetragen, dass er der Gemeindeverwaltung Angebote verschiedener Anbieter eines Ratsinformationssystems vorgelegt hätte. In der Vorlage gestern wurden die aber weder erwähnt, noch geprüft. Hr. Knorr machte deutlich, dass das so einfach zu wenig ist – dem schlossen sich FDP und SPD an. Nachdem ich meine Gründe ausgeführt hatte, meinte ich, auch hier an der ein oder anderen Stelle Zustimmung zu erfahren.

Letztlich gab es ein kleines und krudes Abstimmungschaos, was dazu führte, dass letzten Endes zu diesem Punkt nun gar kein Beschluss existiert. Ich denke, nach den Sommerferien werden wir das Thema noch einmal betrachten – vielleicht mit einem Blick auf weitere (günstigere) Anbieter. Ich selbst finde es schade und möchte unbedingt so ein System haben, das stelle ich hier noch einmal klar. Angesichts der finanziellen Lage und den Streichungen u.a. bei den Sportvereinen in den vergangenen Jahren habe ich aber schlicht ein Gewissensproblem und glaube nicht, dass man diesen Beschluss über diese Summe den Menschen in Langerwehe zum jetzigen Zeitpunkt vermitteln könnte.

Jul 8

Gestern war im Rat (wie schon von mir berichtet) der U3-Umbau der Kindergärten in Langerwehe Thema. Auf meine Nachfrage hat die Verwaltung kurz berichtet, wie es zur Zeit aussieht:

  1. Bei dem Kindergarten in Jüngersdorf gab es Probleme mit dem Ansatz der Kosten im Haushalt, hier musste nur etwas “umgebucht” werden – u.a. dadurch gibt es Verzögerungen, aber letztlich scheint hier nichts auf der Kippe zu stehen.
  2. In Heistern und Langerwehe-Süd scheint alles “durch” zu sein, lediglich in Langerwehe-Süd müssen (a) die anstehenden Umbauarbeiten vom Eigentümer des Gebäudes abgesegnet werden und (b) ein neues Brandschutzkonzept erstellt werden. Beides sollte schnell gehen.

Zwei Hinweise: Die Bauarbeiten werden aktuell großteils außerhalb von Ferien durchgeführt. Der Grund ist, dass zur Zeit viel an Schulen gearbeitet wird und die Preise explodieren, wenn man krampfhaft etwas in den Ferien machen möchte.

Eine akute Lachnummer ist, was der Gemeindeverwaltung zu ihrem bisherigen Brandschutzkonzept gesagt wurde: Vorgesehen war eine Rutsche aus dem oberen Stock des Kindergartens, über den Kinder und Betreuer nach draußen rutschen können im Brandfall. Das gefiel der Aufsichtsbehörde aber nicht, die verlangt nun ein Brandschutzkonzept basierend auf einer Treppe, da die Kinder mit dem Rutschen Probleme haben könnten. Inwiefern Kinder unter 3 Jahren besser eine Treppe nutzen können, bleibt das Geheimnis der Aufsichtsbehörde. Gar nicht mehr lachen mag ich aber bei der Vorstellung, dass im Brandfall eine Betreuerin 4 Kinder vor sich hat, die nicht richtig laufen können, und sich dann in Sekundenschnelle überlegen muss, wie sie die aus dem Kindergarten bekommt.

Jul 2

Bei mir war es exakt 0:11h als es dunkel wurde: Reihum auf dem Schafenberg ist der Strom ausgefallen, der Blick runter ins Dorf zeigte mir keine Ausnahmen. Zumindest für gut 15-20 Minuten war es stockfinster, dann gingen erste Straßenlaternen wieder an. Für gute 1,5h hielt sich der Stromausfall, ca. zwanzig vor zwei Morgens war der Strom wieder da. Hintergründe habe ich noch nicht finden können, aber ich glaube, den wenigsten wird es überhaupt aufgefallen sein.

Hinweis: Der letzte Stromausfall war am 26.5.2009, war auch Nachts und hielt sich relativ lange, hier hatte ich berichtet.

Sep 28

Vorab: Wir haben es geschafft und nun tatsächlich 3 Bundestagsabgeordnete im Kreis Düren: Thomas Rachel (CDU, Direktwahl), Dietmar Nietan (SPD, Liste) und Oliver Krischer (Grüne, Liste) aus Düren sitzen demnächst im Bundestag. Alle drei werden bald einen offenen Brief von mir erhalten, der dann auch hier auf der Webseite eingestellt wird.

In Langerwehe selbst gibt es erstmal Grund zur Freude, denn wir hatten mit 86,82% eine Rekord-Wahlbeteiligung, die erheblich über dem Bundesdurchschnitt (mit gut 72%) lag. Weiterhin finde ich Klasse, dass wir in Langerwehe seit 1998 (also über 4 Bundestagswahlen hinweg) eine stetig steigende Wahlbeteiligung verzeichnen und eben keine schwächelnde. Finde ich toll und zugleich schade, dass es kaum in der Presse hervorgehoben wird.

Bei den Ergebnissen zeigt sich wenig überraschendes: Erststimmen erhielt Rachel 45,8%, Nietan 31,3%, langefeld (FDP) 7,9% und Krischer (Grüne) 6,24%, dabei kam Veithen (DieLinke) auf 7,15%.

Die Zweitstimmen sehen etwas anders aus, ich finde, man merkt den Trend, dass viele CDU-Wähler diesmal FDP gewählt haben: Die SPD kommt auf 26,56%, CDU auf 37,73%, die FDP auf 14,21%,DieLinke auf 8,29% und die Grünen auf 7,68%.
Dabei ist für mich persönlich der erhebliche Unterschied der Grünen-Ergebnisse zwischen Kommunalwahl (gut 12%) und Bundestagswahl (gut 7%) interessant. Hier zeigt sich für mich, wie gut die Menschen zwischen den Wahlen unterscheiden können und eben nicht blind immer das gleiche Wählen – und vielleicht auch den Einsatz der Personen vor Ort honorieren.

Die NPD schaffte bei uns im Dorf gerade den Sprung über die 1%-Marke mit 1,09%, dicht gefolgt von der Tierschutzpartei mit 1,02%.

Interessant ist, dass die Piraten auch bei uns ihrem Bundestrend folgen konnten: Sie sind die stärkste Partei unter der 5%-Hürde, dabei kamen sie in Langerwehe auf 1,65%, kreisweit auf 1,60%. Hier zeigt sich erst einmal eine interessante Tendenz, die man im Auge behalten sollte.

Artikel der Presse zur Wahl:

Sep 26

Im Abendzug von Hamm nach Aachen leistete am Donnerstag die Bundespolizei in ernüchtender Weise Abhilfe. Auf Höhe Langerwehe wurde von einem Zugbegleiter eine für ihn leblose Person aufgefunden. Nach Verständigung eines Rettungswagens und der Bundespolizei ereignete sich ein nicht alltägliches Szenario.

Als der stark allkohilisierte Mann vom Rettungsteam aus seinen Träumen gerissen wurde, rannte er auf den Bahnsteig und legte sich anschließend unter einen Reisewagen, um seinen Tiefschlaf fortzusetzen. Um den Zugverkehr nicht weiter zu behindern, wurde die Person von den Bundespolizisten wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam der Kreispolizeibehörde in Düren verbracht, wo er anschließend wohlbehütet seinen Rausch ausschlafen konnte.

Sep 26

Noch unbekannte Täter entwendeten aus dem Gebäude der Burg Laufenburg ein Notebook sowie ein Mischpult und Musikboxen. Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen. Der oder die Eindringlinge waren zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen in den Innenhof des Burggeländes gelangt. Durch ein Kellerfenster stiegen sie in das Gebäude ein und konnten so die Restaurants- als auch die dortigen Wohnräume betreten. Mit ihrer Beute verließen sie durch das Öffnen des Burgtores den Tatort.

Sep 23

Mich erreicht gerade der Hinweis: Der Google-Streetview Wagen ist letzte Woche durch Langerwehe gefahren. Er wurde u.a. auf der Hauptstrasse und in der Karl-Arnold-Strasse gesichtet, man ist also nicht nur durch den Ortskern gefahren.

Damit dürften sich die Einwohner freuen, dass sie bald mit ihren Häusern in Google zu finden sind. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass noch einige Zeit vergeht, bis etwas zu sehen sein wird, man muss also nicht in den nächsten Tagen oder Wochen nachsehen.

Anmerkung: Ich hatte das Thema schon häufiger angesprochen, aber es wurde weder vom Rat oder der Verwaltung bisher behandelt. Nach meinem letzten Hinweis war zu erwarten, dass Google hier durch Langerwehe fahren wird. Wer möchte, kann weiterhin Widerspruch einlegen, wie das geht erkläre ich in diesem Artikel.

Update: Ich habe die Gemeinde informiert und die Anregung gegeben, mittels amtlicher Mitteilung darauf hinzuweisen und die Einwohner über ihr Widerrufsrecht zu informieren.

Sep 3

Ich schreibe hier gerne und viel über die finanzielle Lage unserer Gemeinde. Leider aber ist vieles von dem, was ich schreibe, für die meisten Leser nur schwer nachvollziehbar, da sie keinen Haushalt vorliegen haben. Diejenigen, die sich selbst über die aktuelle Lage informieren möchten, finden bei mir nun eine digitale Fassung des Haushaltes 2009, zu finden hier. Jeder Einwohner kann sich damit einen Eindruck über die Ausgaben und Einnahmen verschaffen und nachvollziehen, wo evt. Kritikpunkte liegen.

Mit der Digitalisierung des Haushaltes gehe ich weiter den Weg von Transparenz, den ich im Rahmen meiner politischen Arbeit versprochen habe. In manch anderen Städten wird schon seitens der Verwaltung eine digitale Fassung des Haushaltes geboten (z.B. hier in Leipzig oder auch in Münster), in Langerwehe gibt es das bisher nicht. Solange es das nicht gibt, mache ich mir die Arbeit, digitalisiere für mich selbst und stelle es hier für die Leser zur Verfügung. Nur so ist es letztlich möglich, Entscheidungen im Gemeinderat nachzuvollziehen, zu kontrollieren und auch zu kritisieren.

Sep 1

In Langerwehe-Schlich wohnt ein Buchautor, der nun seinen zwölften Roman publiziert hat – die Aachener Nachrichten haben dazu etwas geschrieben, der Artikel ist hier zu finden.

Aug 31

Bei einem unbeobachteten Sturz mit dem Fahrrad erlitt ein Senior am Sonntagmittag so schwere Unfallverletzungen am Kopf, dass er mit einem RTW zur stationären ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Gegen 11.45 Uhr wurde ein in Eschweiler wohnhafter 78 Jahre alter Mann mit stark blutenden Kopfverletzungen im Bereich des Kreisverkehrs Langerweher Straße/Leo-Höxter-Straße durch einen Verkehrsteilnehmer an der Leitplanke lehnend angetroffen. Bevor der Verletzte dann durch den hinzu gerufenen Rettungsdienst abtransportiert wurde, teilte er noch mit, dass er selbstständig mit dem Rad gefallen sei.

Die Polizei rät zum wiederholten Mal: Ein Fahrradhelm ist die beste “Lebensversicherung” für Radfahrer.

Aug 12

Am Montagabend musste die Polizei gegen zwei Jugendliche aus Langerwehe ein Strafverfahren einleiten. Sie hatten
an einem Verkehrszeichen ein Schild mit der Aufschrift des Straßennamens abgerissen und entwendet.

Die 15 und 17 Jahre alten Teenager aus Langerwehe wurden gegen 21.00 Uhr von Zeugen beobachtet, wie sie in der Marienstraße gewaltsam den Verkehrspfosten umbogen und anschließend mit dem Straßennamensschild in eine nahe Hofzufahrt flüchteten. Dort konnten die sofort alarmierten Polizeibeamten die Schilderdiebe stellen.

Gegenüber den Beamten gaben die Jungen die Tat zu und übergaben den Ordnungshütern das von ihnen entwendete Schild. Die Erziehungsberechtigten wurden über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

Aug 8

Die Zahlen für den Juli 2009 für unsere Gemeinde liegen vor: Erneut gab es einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen, wir sind jetzt bei 427 und damit kurz vor dem schlechtesten Wert seit 2007. Finanziell wird diese Entwicklung – so meine Befürchtung – drastische Auswirkungen auf unseren Gemeindehaushalt haben, zumal ich davon ausgehe, dass es zum Jahresende nicht mehr besser werden wird. Ich bin gespannt ob/wann aktuelle Entwicklungen zum Gemeindehaushalt bekannt gegeben werden, sollte ich Recht haben, müsste man so langsam erkennen worauf es hinausläuft.

Klicken Sie hier, um den Rest des Artikels zu lesen… »

Aug 7

Der Notfall trieb mich gerade – mitten im Unwetter – auf die Straße: Fast kein Milchpulver mehr im Haus und das Kind hat Hunger. Dabei war festzustellen, dass das erneute Sommer-Unwetter uns wieder fest im Griff hat: Die Umgehungsstrasse scheint schon wieder gesperrt zu sein, mit entsprechendem zusätzlichen Verkehr bei uns im Dorf. Dazu kommt, dass die Kanalisation wohl überfordert ist – auf der Hauptstrasse sprudeln die Gullis und das Wasser steht kniehoch.

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Gulli gegenüber von der Sparkassen-Filiale in Langerwehe

Es bleibt leider nur abzuwarten, ob sich ein Sommer wie in diesem Jahr (mit ständigen derart heftigen Unwettern) zum Normalfall entwickelt oder die Ausnahme bleibt.

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