In der aktuellen Ausgabe 10/2009 des Städte– und Gemeinderats (ab Seite 11) wird eine Idee angesprochen, die ich vor über 10 Jahren zum ersten Mal umzusetzen versuchte: Die effiziente Straßenbeleuchtung. Die Stadt Lippstadt hat sich dem Thema gewidmet, und dabei vor allem folgende Maßnahmen ergriffen:
- Die Schaltschränke wurden umgestellt, so dass ab 23h ein Nachbetrieb mit einflammiger Beleuchtung möglich war. Das senkt nicht nur Energiekosten, sondern fördert die längere Haltbarkeit der Leuchten.
- Konsequenter Umstieg auf Natriumdampf-Lampen. Die verbrauchen nicht nur weniger Energie, sondern leuchten auch noch besser aus – wodurch man einen höheren Abstand zwischen den Leuchten wählen konnte, was weniger Leuchten nötig macht
- Teilweise Umstieg auf LED als Technik, was einen Energievorteil von gut 70% versprechen soll
Das Ergebnis ist auf den ersten Blick nicht so überwältigend: Von 3,6Mio kWh im Jahr 2003 sank der Verbrauch im Jahr 2008 “nur” auf 3,28Mio kWh. Doch das Ergebnis überzeugt dennoch, denn Lippstadt mach darauf aufmerksam, dass in diesem Zeitraum nicht unerheblich neue Baugebiete und Strassen erschlossen wurden – was neue Beleuchtung notwendig machte. Ohne die Maßnahmen wären die Kosten wohl “explodiert”.
In Langerwehe wird das so allerdings schwierig werden: Während Lippstadt gute 800.000 Euro jährlich für Strom ausgibt, kommen wir – sofern ich den Haushalt richtig lese – auf gerade einmal 110.000 Euro. Die sicherlich enormen Investitionskosten wird man da wohl leider anfangs scheuen. Dennoch sollte es als Idee hier einfach mal festgehalten werden.
