Im Schulzentrum in Langerwehe hängen nun wieder die Überwachungskameras, die früher für mitunter massiven Streit gesorgt haben und wegen rechtlicher Probleme abgehängt werden mussten. Schon einmal vorab: Die Kameras hängen dort in Rücksprache mit mir, ich bin informiert und habe – jedenfalls zu diesem Zeitpunkt – ausdrücklich kein Problem mit der Maßnahme. Hintergrund sind aktuelle Einbrüche in hoher Zahl, die eine konkrete Gefahr darstellen, was letztlich ausreicht, um die Kameras aufzustellen.
Ich hatte schon früher mehrmals im Blog und in der Presse betont, dass keinesfalls sämtliche Kameras hätten abmontiert werden müssen – konkret ging es um 1-2 Kameras, die ein Problem darstellten. Ich habe zum Schluss nochmals einen Zusammenfassenden Katalog der Probleme und Lösungen (!) aufgestellt, zu finden hier (am Ende lesen, der Teil davor ist inzwischen überholt). Warum seinerzeit plötzlich sämtliche Kameras abmontiert wurden ist mir bis heute ein Rätsel und ich habe seit jeher darauf hingewiesen, dass dies weder Pflicht noch von mir angestrebt war. Andererseits wurde ich zum damaligen Zeitpunkt – trotz Angebote meinerseits – niemals in Gespräche involviert.
Das hat sich nun offensichtlich mit dem neuen Bürgermeister geändert: Bereits in der letzten Schulausschuss-Sitzung wurde mein Gesprächsangebot zum Thema seitens der Verwaltung umgehend aufgegriffen. Auf Grund der aktuellen Sachlage sollten die Kameras rechtlich kein Problem sein, was aber zeitlich begrenzt ist (das liegt am juristischen Gefahrenbegriff, den ich hier nicht erläutere). Nächste Woche gibt es ein Treffen mit mir, in dem das Thema weiter erörtert und das weitere Vorgehen geplant wird. Ich habe keine Bedenken, dass die rechtlichen Hinweise von mir aufgenommen und beachtet werden, so dass wir auf lange Sicht eine angemessene und rechtssichere Kameraüberwachung (die die Mehrheit sich hier politisch wünscht) anstreben werden.