Wichtige Entwicklungen:
Jan 2

Inzwischen muss man ja leider sehr vorsichtig sein, wenn man Zeitungen liest: Heute ist in der AZ u.a. das hier zu lesen

Langerwehe wächst, der Ort hatte 2000 genau 13.665 Einwohner und acht Jahre später 14.233.

Das stimmt zwar (und war hier im Blog schon im Juli 2009 zu lesen), ist aber leider nicht die aktuelle Zahl: Vom statistischen Landesamt liegen nämlich auch Zahlen für den 30. Juni 2009 vor. Und da wird Langerwehe mit 14179 Einwohnern geführt – also wieder mit einem leichten Rückgang. Warum die Presse nicht die aktuelleren Zahlen genutzt weiß ich nicht, jedenfalls aber verzerrt es das Bild ein wenig.

Links dazu:

Nov 10

Es geht weiter bergauf und die Gemeindefinanzen werden es hoffentlich danken: Im Kreis Düren insgesamt hat sich die Zahl der Arbeitslosen leicht verringert (insgesamt um 66) - in Langerwehe ist die Zahl um 8 zurück gegangen. Somit sind wir bei 383 im Oktober 2009 gewesen und knapp an der Jahresbestmarke von 370.

Link:

Okt 13

Endlich ein Lichtblick – und gar kein übler: Die amtlichen Arbeitslosenzahlen für unsere Gemeinde haben sich im September 2009 drastisch erholt: Wir verzeichneten zum September 2009 insgesamt 391 Arbeitslose, das sind 21 weniger als noch im Vormonat, das ist ein Rückgang innerhalb des Gemeindegebietes von fast 5%! Das ist ein Wert erheblich über dem Bundes-, Landes- und Kreiswert.

Wiedermals zur Erinnerung: Die Arbeitslosenzahlen im Gemeindegebiet sind mit ein Wert, der beeinflusst, wie viel Anteil wir aus der Einkommensteuer erhalten, daher halte ich die Zahlen hier im Blog durchweg im Blick.

Sep 28

Vorab: Wir haben es geschafft und nun tatsächlich 3 Bundestagsabgeordnete im Kreis Düren: Thomas Rachel (CDU, Direktwahl), Dietmar Nietan (SPD, Liste) und Oliver Krischer (Grüne, Liste) aus Düren sitzen demnächst im Bundestag. Alle drei werden bald einen offenen Brief von mir erhalten, der dann auch hier auf der Webseite eingestellt wird.

In Langerwehe selbst gibt es erstmal Grund zur Freude, denn wir hatten mit 86,82% eine Rekord-Wahlbeteiligung, die erheblich über dem Bundesdurchschnitt (mit gut 72%) lag. Weiterhin finde ich Klasse, dass wir in Langerwehe seit 1998 (also über 4 Bundestagswahlen hinweg) eine stetig steigende Wahlbeteiligung verzeichnen und eben keine schwächelnde. Finde ich toll und zugleich schade, dass es kaum in der Presse hervorgehoben wird.

Bei den Ergebnissen zeigt sich wenig überraschendes: Erststimmen erhielt Rachel 45,8%, Nietan 31,3%, langefeld (FDP) 7,9% und Krischer (Grüne) 6,24%, dabei kam Veithen (DieLinke) auf 7,15%.

Die Zweitstimmen sehen etwas anders aus, ich finde, man merkt den Trend, dass viele CDU-Wähler diesmal FDP gewählt haben: Die SPD kommt auf 26,56%, CDU auf 37,73%, die FDP auf 14,21%,DieLinke auf 8,29% und die Grünen auf 7,68%.
Dabei ist für mich persönlich der erhebliche Unterschied der Grünen-Ergebnisse zwischen Kommunalwahl (gut 12%) und Bundestagswahl (gut 7%) interessant. Hier zeigt sich für mich, wie gut die Menschen zwischen den Wahlen unterscheiden können und eben nicht blind immer das gleiche Wählen – und vielleicht auch den Einsatz der Personen vor Ort honorieren.

Die NPD schaffte bei uns im Dorf gerade den Sprung über die 1%-Marke mit 1,09%, dicht gefolgt von der Tierschutzpartei mit 1,02%.

Interessant ist, dass die Piraten auch bei uns ihrem Bundestrend folgen konnten: Sie sind die stärkste Partei unter der 5%-Hürde, dabei kamen sie in Langerwehe auf 1,65%, kreisweit auf 1,60%. Hier zeigt sich erst einmal eine interessante Tendenz, die man im Auge behalten sollte.

Artikel der Presse zur Wahl:

Jul 6

Die Arbeitslosenzahlen für die Gemeinde Langerwehe sind da – nach der minimalen Erholung im letzten Monat ist die Arbeitslosenzahl nun erneut gestiegen: 421 gemeldete arbeitslose, damit wieder ein neuer Jahreshöchstwert für unsere Gemeinde. Damit wird die Luft im finanzpolitischen Bereich immer enger, da jeder Arbeitslose auch in der Summe weniger Geld im ausgezahlten Anteil an der Einkommensteuer für unsere Gemeinde bedeutet.

Die Übersicht über die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in Langerwehe halte ich hier bereit.

Jun 23

Zufällig bin ich über ein Dokument der Bezirksregierung Köln gestolpert, das darstellt, wie die Gemeinden im Bereich der Bezirksregierung Köln zur Zeit finanziell dastehen. Wie zu erwarten haebn die meisten den “fiktiven Ausgleich” des Haushaltes geschafft, Langerwehe gehört dazu.

Mal sehen, wie es nächstes Jahr aussieht, ich hebe die Datei zum Vergleich auf. Zu finden ist die Datei hier.

Jun 19

Aufmerksame Leser meines Blogs, die zugleich Zeitung lesen, müssen spätestens heute eine Frage haben: Warum stehen bei mir andere Zahlen als in der Zeitung?

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Jun 12

Zum 31.5.2009 hat die Arbeitsagentur in Langerwehe 413 Arbeitslose erfasst – das sind 3 weniger als im Vormonat. Als ernsthaften Rückgang möchte ich das nicht sehen, aber es ist ein Rückgang und somit vielleicht die Hoffnung auf einen positiven Trend.

Link dazu:

Ich habe die Entwicklung der Arbeitslosen in unserer Gemeinde über die letzten Jahre aufbereitet, zu finden ist das hier und wird laufend von mir gepflegt. Die Zahl der Erwerbstätigen ist von Bedeutung, weil die Gemeinde von der Einkommensteuer einen Anteil erhält – mehr Arbeitslose bedeutet weniger Geld im Gemeindesäckel.

Mai 27

Unsere Gemeindebücherei hat den Jahresbericht 2008 vorgelegt, der im Kulturausschuss präsentiert wird. Ich habe ihn eingescannt und stelle ihn hier zur allgemeinen Verfügung. Die Statistik sollte vor allem eines nochmals hervorheben: Wir haben nicht nur eine besonders engagierte und gepflegte Gemeindebücherei, sondern auch eine sehr hohe Nachfrage.

Download:

Mai 16

Ich hatte schon berichtet, dass im Kreis Düren die Zahl der Arbeitslosen nur leicht gestiegen ist (um ca. 0.1%). Die Zahlen für Langerwehe gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht und ich hatte versprochen sie nachzureichen – nun liegen mir die Zahlen vor und wir haben einen Anstieg von 401 auf 416 gemeldete Arbeitslose in Langerwehe, das entspricht einer Steigerung von ca. 3,7%. Ein dramatischer Wert, vor allem im Vergleich zu den 0,1% die kreisweit vorliegen.

Die Zahlen der letzten Jahre für Langerwehe habe ich in einem Artikel aufbereitet (link am Ende zu finden): Es zeigt sich, dass wir in Langerwehe weiter voll von der Konjunkturkrise erwischt werden. Zusammen mit den drohenden Ausfällen bei der Gewerbesteuer muss man sich wohl auch auf Einbußen beim Einkommensteueranteil bei der Gemeinde einstellen. Nochmal zur Erinnerung: Gewerbesteuer und Einkommensteuer sind die “dicken Standbeine” auf der Steuer-Einnahmenseite des Gemeindehaushaltes.

Leider, so habe ich den Eindruck, bin ich in der Gemeindepolitik der einzige, der diese Zahlen regelmäßig kontrolliert und im Auge behält, um festzustellen, auf was wir uns nächstes Jahr einstellen müssen. Mir schwant inzwischen böses für unser Gemeindesäckel – und uns Bürger, die wir nächstes Jahr dann drauf zahlen müssen.

Artikel zum Thema:

Mai 14

Das statistische Landesamt NRW hat berechnet, dass wir bis 2030 im Kreis Düren damit rechnen müssen, ca. 5% unserer Einwohner zu verlieren, während sich der Anteil der über 60Jährigen an der Gesellschaft in unserem Kreis mehr als verdoppelt.

Wieder ein Warnschuss, nicht so “weiter zu machen wie bisher” und nach aktiven Gestaltungsmöglichkeiten zu suchen. Gerade Langerwehe – ich wiederhole mich – muss dafür sorgen, durch eigene Attraktivität und Lebensqualität Menschen dazu zu bewegen, hierhin zu ziehen und unsere Wirtschaftskraft zu erhalten. Sicherlich nicht zuletzt, weil wir offensichtlich mit dem bisherigen Status bestenfalls ein Defizit von 2 Millionen Euro erwirtschaften.

Ich mache mir weiterhin große Sorgen, dass die Politik im Dorf das noch nicht verstanden hat – jedenfalls lassen sich Taten in dieser Richtung ernsthaft vermissen. Jedenfalls sollte man Aktionen, wie das blocken von Ideen wenn vor unserer Haustüre ein großes Konzert stattfindet, oder das Aufbauschen der Jugendkriminalität, insofern besonders kritisch sehen, wenn man der Meinung ist, dass wir uns gut verkaufen müssen als Dorf beim Werben um weitere Bürger und Unternehmen.

Zum Thema:

Mai 5

Eine wohl erstmal nicht so bedeutende Statistik zur Gemeinde Langerwehe rund um das Thema Verkehr:

  1. Angemeldete KFZ: Am 1.1.2008 hatten wir in Langerwehe 774 Krafträder und insgesamt 7526 Fahrzeuge, darunter 303 LKW sowie 174 Zugmaschinen.
  2. Verkehrsunfälle: Im Jahr 2007 gab es 55 polizeilich erfasste Unfälle im Gemeindegebiet, darunter 38 mit Personenschäden, 17 schwerwiegende, keine mit Alkohol bei Personenschäden, 46 Verunglückte und keine getöteten.
Mai 5

Eine interessante, aber leider nicht ganz aktuelle Statistik: Welche Bevölkerungsbewegung gab es in Langerwehe im Jahr 2007? Und die sieht ganz nett aus: So gab es bei 841 Zugezogenen nur 744 Abwanderungen. Die Frage ist natürlich, wie sich hier Pier auswirkt, ich habe mal das Jahr 2000 rausgesucht, hier sieht es ähnlich aus: 812 Zuzüge und 762 Wegzüge. Im Ergebnis also eine positive Entwicklung.

Apr 30

Nur als Kurzinfo auch hier auf der Seite die Infos zum Konjunkturpaket II in Langerwehe – zu verteilen waren:

  • 766.148 Euro für den Punkt “Bildung”
  • 600.808 Euro für den Punkt “Infrastruktur”

Keine langen Worte, ich habe die Maßnahmen-Liste, so wie sie beschlossen wurde, eingescannt und stelle sie hier als PDF zur Verfügung, damit sieht jeder im Detail, was bei uns gemacht wird:

Apr 29

Die Grünen hatten schon früher angefragt: Dass wir in Langerwehe wegen der vorgezogenen Kommunalwahl (Erläuterungen dazu hier) mehr Geld aus dem Gemeindesäckel zahlen müssen, liegt auf der Hand – immerhin ist es ja ein Mehraufwand, der sich auswirken muss. Die Frage ist nur: Wie viel?

Vorab nochmals der Hinweis: Die Grünen haben in Langerwehe eine Resolution eingebracht, mit der die Landesregierung aufgefordert werden sollte, die Wahltermine doch zusammen zu legen – ein Wunsch, den über 60% der NRW-Bürger teilen. Sowohl FDP als auch CDU haben vor Ort gegen diesen Antrag gestimmt und damit gezeigt, dass sie die Entscheidung der Parteien auf Landesebene voll mittragen. Es gibt also hier vor Ort von den Parteien keine Ausrede: Dieses Wahl-Chaos ist offensichtlich im Sinne von CDU und FDP vor Ort.

Zu den Kosten: Die Gemeinde hat den Grünen mitgeteilt das fast 10.000 Euro Mehrkosten anfallen. Diese Summe steht auch in der Niederschrift der 21. Sitzung des Rates (zu Top 16, Seite 214, unten). Auf Anhieb erschien mir das relativ niedrig, da ich zwischen 2 und 3 Euro Kosten bei einem Wahlgang pro Wahlberechtigten im Kopf hatte. Der Bund der Steuerzahler hat sich nun des Themas gewidmet und bringt Erhellung.

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Apr 25

Der Landkreis Düren kommt im aktuellen Regionalranking von INSM nicht gut weg, aber im Fazit doch noch “mittelprächtig”. Dazu aus dem Fazit:

Der Landkreis Düren belegt mit 48,9 Punkten Platz 256 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen belegt der Landkreis Düren Platz 34 unter 54 Kreisen und kreisfreien Städten.

Manches ist kritisch, so ist der positive Aspekt von 3,8% Ingenieuren (Durchschnitt Bundesweit: 2,2%) sicherlich teilweise mit dem Forschungszentrum Jülich zu erklären. Überraschend ist aber sicher auch der hohe Anteil von Akademikern (9,1%) sowie eine sehr hohe gemeindliche Steuerkraft. Alles sehr wichtige Faktoren. Doch die Lage auf dem Arbeitsmarkt sieht übel aus: Viele mit 400 Euro-Jobs, ein schlechtes Lehrstellen-Verhältnis und eine hohe Schuldenrate bei jungen Menschen.

Im Ergebnis kommt die Studie zu dem Fazit, dass die Konjunktur-Krise unsere Region besonders hart treffen wird. Vor dem Hintergrund muss gefragt werden, was die Gemeinden und der Kreis tun, um hier einzuschreiten – mir fällt da bisher wenig aus. Das Geld aus dem Konjunkturpaket wurde z.B. in Langerwehe kaum in nachhaltige Projekte gesteckt, stattdessen in Wahlkampf-Projekte wie die neue Schwarzdecke für einen Sport-Parkplatz. Auch sonst ist die Studie kaum Thema in der Öffentlichkeit, auch nicht in der Presse 

Links:

Apr 20

Da ich gerade dabei bin, hier noch eine Statistik zu Langerwehe – es geht um die Geburtenentwicklung seit 2000.

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